Das digitale Nordrhein-Westfalen gestalten

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Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat den Entwurf einer Digitalstrategie veröffentlicht. Das Papier benennt Themen und Ziele der Digitalisierung und gibt einen Überblick über die laufenden und zukünftigen Projekte.

„Unser Ziel lautet, alle Voraussetzungen zur digitalen Teilhabe zu schaffen, damit alle Menschen die Chancen der Digitalisierung für Wohlstand, Selbstbestimmung und für die Gemeinschaft nutzen können. So stärken wir für die Zukunft den sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land.“

Seit einer Woche gibt es nun die Möglichkeit, sich an der Weiterentwicklung des Strategiepapiers zu beteiligen. Auf einer digitalen Beteiligungsplattform können Ideen und Anregungen für die Themenbereiche benannt, Chancen und Risiken der Digitalisierung eingebracht und ganze Stellungnahmen hochgeladen werden. Die Auswertungen der Rückmeldungen fließen dann bis Ende des Jahres in eine finale Fassung der Strategie ein, die das Kabinett beschließen muss.

Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure, Verbände und Institutionen in Nordrhein-Westfalen können sich noch bis zum 7. Oktober 2018 online einbringen. Für die meisten Beteiligungsmodule ist eine Registrierung erforderlich.

Mehr Informationen
> Zur Beteiligungsplattform
> Erstfassung: Strategie für das digitale Nordrhein-Westfalen

Zukunftsfragen der sozial-ökologischen Forschung mitgestalten

Eine grüne City

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) lädt interessierte Menschen und insbesondere das Fachpublikum ein, auf der Online-Plattform der Sozial-Ökologischen Forschung (FONA) die zukünftigen wissenschaftlichen Fragen zur Nachhaltigkeit mitzugestalten.

Noch bis 30. Juni läuft die Online-Konsultation, bei der zehn Themenpapiere kommentiert, bewertet und ergänzt werden können.

Themenpapiere im Überblick

  • Geld, Finanzwirtschaft und Nachhaltigkeit
  • Neue Konsumverhältnisse
  • Unternehmenstransformation
  • Mobilität und Verkehr
  • Sozial-ökologische Transformation der Agrarsysteme
  • (In-)Kohärenz von Politiken zur Umsetzung der SDGs
  • Planetary Boundaries und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse
  • Sozial-ökologische Pfade zu einer wachstumsunabhängigen Gesellschaft
  • Sozial-ökologische Ko-Transformationen von Versorgungssystemen
  • Nachhaltigkeitsbilanz und sozial-ökologische Gestaltungsoptionen der Digitalisierung

Mehr Informationen
Zur Online-Plattform der FONA

Bürgerbudget in Bonn: Startschwierigkeiten

Kaum Gäste beim Bürgerdialog

Die Stadt Bonn hat gestern mit einer äußerst schwach besuchten Auftaktveranstaltung den Beteiligungsprozess zum Haushalt 2019/2020 gestartet. Erstmals können Bonnerinnen und Bonner für die Verwendung eines Bürgerbudgets in Höhe von 220.000 Euro Vorschläge einreichen und im Anschluss darüber abstimmen. Das sich nur fünf Bürgerinnen vor Ort informiert haben, hat wohl viele Gründe. Zum einen gab es mehrere Konkurrenzveranstaltungen an diesem Abend, zum anderen war die Kommunikation über das Bürgerbudget seitens der Verwaltung sehr zurückhaltend. Hinzu kommt, dass bei einigen Bürgerinnen und Bürgern Unmut aufgrund der Ergebnisse vergangener Beteiligungsprozesse herrscht. Weiterlesen „Bürgerbudget in Bonn: Startschwierigkeiten“

Stadtentwicklung: Digitale Medien für den Dialog nutzen

Laptop, Tablet, Smartphone

Die Kommunen müssen digitale Medien für den Dialog nutzen, wenn sie die öffentlichen Diskurse zur Stadtentwicklung mitgestalten wollen. Das ist das Ergebnis einer vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) beauftragten Forschungsarbeit, für die 40 Beteiligungsprojekte auf kommunaler Ebene sowie acht Fallstudien ausgewertet wurden. Weiterlesen „Stadtentwicklung: Digitale Medien für den Dialog nutzen“