Zukunftsfragen der sozial-ökologischen Forschung mitgestalten

Eine grüne City

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) lädt interessierte Menschen und insbesondere das Fachpublikum ein, auf der Online-Plattform der Sozial-Ökologischen Forschung (FONA) die zukünftigen wissenschaftlichen Fragen zur Nachhaltigkeit mitzugestalten.

Noch bis 30. Juni läuft die Online-Konsultation, bei der zehn Themenpapiere kommentiert, bewertet und ergänzt werden können.

Themenpapiere im Überblick

  • Geld, Finanzwirtschaft und Nachhaltigkeit
  • Neue Konsumverhältnisse
  • Unternehmenstransformation
  • Mobilität und Verkehr
  • Sozial-ökologische Transformation der Agrarsysteme
  • (In-)Kohärenz von Politiken zur Umsetzung der SDGs
  • Planetary Boundaries und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse
  • Sozial-ökologische Pfade zu einer wachstumsunabhängigen Gesellschaft
  • Sozial-ökologische Ko-Transformationen von Versorgungssystemen
  • Nachhaltigkeitsbilanz und sozial-ökologische Gestaltungsoptionen der Digitalisierung

Mehr Informationen
Zur Online-Plattform der FONA

Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung

Das Bundesumwelt- und Bundesbauministerium (BMUB) sowie das Umweltbundesamt (UBA) schreiben erstmals einen Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung aus. Bewerben können sich Ministerien oder Kommunen, die Bürgerbeteiligungsprozesse vor allem im Bau-, Städtebau- und Umweltbereich durchgeführt haben.

„Gut gemachte Bürgerbeteiligung stärkt unsere Demokratie. Bürgerdialoge und neue Beteiligungsformate können dazu beitragen, bessere politische Lösungen zu finden.“ Dr. Barbara Hendricks

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6 Möglichkeiten, sich 2018 politisch zu beteiligen

Protestschild "we are better than this"

An der Gesellschaft teilzuhaben und sie mitzugestalten sind zentrale Elemente einer lebendigen Demokratie. Auf allen Ebenen von der Kommune bis zur Europäischen Union können verschiedene Formen der Partizipation Entscheidungsprozesse beeinflussen und die demokratische Gesellschaft stärken. Hier sechs Möglichkeiten für politisches Engagement in 2018 und darüber hinaus:

Mitreden und diskutieren
Probleme können nur gelöst werden, wenn sie bekannt sind und darüber gesprochen wird. Ob beim klassischen Stammtisch, in der Teeküche oder in den sozialen Medien – die Gesellschaft lebt von vielfältigen Debatten.
Beispielsweise kann man den Politikerinnen und Politikern in Netzwerken wie Twitter folgen* und Feedback geben. Dabei muss eine respektvolle, wertschätzende Kommunikation, die sich inhaltlich an der Sache orientiert, von allen Beteiligten angestrebt werden.
*Der Politikberater Martin Fuchs erstellt und aktualisiert Listen von twitternden Abgeordneten.

An einer Demonstration teilnehmen
Demonstrationen machen gesellschaftliche Anliegen und soziale Bewegungen besonders gut sichtbar. Je mehr Menschen mobilisiert werden, desto wahrscheinlicher kommen die Forderungen auf die politische Agenda. Die erste große Demonstration 2018 wird anlässlich der Agrarministerkonferenz am 20. Januar unter dem Motto „Der Agrarindustrie die Stirn bieten!“ in Berlin stattfinden.

Petitionen unterstützen oder selbst eine Kampagne starten
Unterschriftenaktionen sind eine bewährte Form der Beteiligung. Digitale Plattformen machen es heutzutage einfach Anliegen zu unterstützen oder selbst Unterschriften zu sammeln. Zum Beispiel bei Change.org, die in Deutschland bereits 4,5 Millionen Nutzerinnen und Nutzer haben. Wer sich registriert, bekommt interessante Kampagnen per E-Mail vorgestellt und kann sie mit wenigen Klicks unterstützen. Weiterlesen „6 Möglichkeiten, sich 2018 politisch zu beteiligen“

Crowdfunding: Democracy-App

Demokratie heißt, dass alle mitsprechen können. Doch wie gelangen die Argumente und Ergebnisse – z.B. aus dem Bundestag zu den Bürgerinnen und Bürger und umgekehrt? Marius Krüger, Julia Suciu und Alexander Friedland wollen mit der App „Democracy“ genau dort ansetzen.

Der Bundestag stellt zwar alle Abstimmungen online, aber erst nach sechs bis acht Wochen. Mit der App „Democracy“ werden die Ergebnisse direkt aufs Handy geschickt. 48 Stunden vor einer angesetzten Abstimmung bekommen die User eine Push-Nachricht, die den Antrag und eine kurze Erklärung enthält. Das Ergebnis der Abstimmung erscheint, sobald die Mitglieder des Bundestags abgestimmt haben. Das Instrument soll das gesellschaftliche Interesse und die politische Beteiligung fördern. Weiterlesen „Crowdfunding: Democracy-App“