Innovationswettbewerb: Digitale Inklusion

Viele Menschen mit Behinderung können auch an der digitalen Welt nicht oder nur mit der Überwindung von Barrieren teilhaben. Unitymedia hat daher mit den Kooperationspartnern Sozialhelden und Impact Hub Berlin eine Digital Imagination Challenge ausgeschrieben. Teilnehmen können Start-ups, Initiativen und Organisationen, die die Inklusion von Menschen mit Behinderung in digitalen Medien durch technische Innovation fördern. Die Ideen sollten sich nachweislich umsetzen und nachhaltig finanzieren lassen.

Eine Jury wählt die drei besten Konzepte aus. Deren Teams, die im besten Fall auch inklusiv arbeiten, erhalten Beratung und Coaching. Dazu gehört die Teilnahme an einem zweitägigen Bootcamp in Berlin, ein vierwöchiges Supportprogramm mit Pitch-Training zur Vorbereitung auf den Digital Imagination Award, Zugang zum Netzwerk von Unitymedia und Impact Hub sowie Impact-Hub-Mitgliedschaften. Das Sieger-Konzept erhält zudem 15.000 Euro für die Weiterentwicklung des Projekts.

Bewerbungen können noch bis zum 26. November 2017 eingereicht werden.
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SPD: Angst vor der Basis?

Die Diskussion über die Neuausrichtung der SPD nach dem schlechten Ergebnis bei der Bundestagswahl im September geht weiter. Nachdem Parteichef Martin Schulz vorgeschlagen hat, den SPD-Vorsitz zukünftig durch die Parteibasis wählen zu lassen, gibt es bereits die ersten Zweiflerinnen und Zweifler an dem Vorstoß. Sowohl der Parteivize Thorsten Schäfer-Gümbel als auch die Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles wiesen öffentlich darauf hin, dass es sich um einen Vorschlag handele, der zunächst intern diskutiert werden müsse.

Dies ist ein schlechtes Signal, auch für die Gruppe SPD++, die auf dem Bundesparteitag im Dezember organisationspolitische Erneuerungen sowie eine stärkere Nutzung digitaler Beteiligungsmöglichkeiten anstrebt.

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Crowdfunding: Democracy-App

Demokratie heißt, dass alle mitsprechen können. Doch wie gelangen die Argumente und Ergebnisse – z.B. aus dem Bundestag zu den Bürgerinnen und Bürger und umgekehrt? Marius Krüger, Julia Suciu und Alexander Friedland wollen mit der App „Democracy“ genau dort ansetzen.

Der Bundestag stellt zwar alle Abstimmungen online, aber erst nach sechs bis acht Wochen. Mit der App „Democracy“ werden die Ergebnisse direkt aufs Handy geschickt. 48 Stunden vor einer angesetzten Abstimmung bekommen die User eine Push-Nachricht, die den Antrag und eine kurze Erklärung enthält. Das Ergebnis der Abstimmung erscheint, sobald die Mitglieder des Bundestags abgestimmt haben. Das Instrument soll das gesellschaftliche Interesse und die politische Beteiligung fördern. Weiterlesen „Crowdfunding: Democracy-App“

Innovationswettbewerb: Digitale Demokratieförderung

Das betterplace lab hat im Rahmen seines Projektes demokratie.io einen Innovationswettbewerb zur digitalen Demokratieförderung ins Leben gerufen. Gefördert werden innovative digitale Ideen, die unsere Demokratie stärken. Es werden insgesamt fünf gemeinnützige Projekte mit je maximal 20.000 Euro unterstützt. Der Förderzeitraum beginnt im Januar 2018 und ist auf sechs Monate angelegt.

Bei den Projekten sollte es sich um digitale Tools handeln, die sich in eine der folgenden Kategorien einordnen lassen:

– Transparenz (Bereitstellung von Informationen)
– Meinungsaggregation (z.B. Petitionsmodule)
– Diskurs (z.B. Begleitung von Entscheidungsprozessen)
– Crowdsourcing von Inhalten (z.B. Input in Form von Vorschlägen)

Bewerbungsschluss ist der 10. November 2017.

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