Nur Mittel der direkten Demokratie sind verbindlich

Zusammenfassung

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Nordrhein-Westfalen und der Kölner Verein RADKOMM haben gemeinsam mit vielen Vereinen und Akteur*innen aus Umwelt und Verkehr das Aktionsbündnis “Aufbruch Fahrrad” gegründet, um gemeinsam eine Mobilitätswende in NRW auf den Weg zu bringen.

Für eine Volksinitiative hat das Aktionsbündnis in den letzten Monaten die notwendigen 66.000 Unterschriften gesammelt, damit der Landtag NRW sich mit den Forderungen zur Förderung der Fahrradmobilität verbindlich beschäftigen muss. In der Podcast-Folge erzählt Dr. Ute Symanski, RADKOMM-Vorsitzende, wie das Aktionsbündnis den Weg eines direkt-demokratischen Verfahrens erfolgreich beschritten hat.

Inhalte

00:01 Intro – Worum geht’s in der aktuellen Staffel bzw. Folge?
01:20 Dr. Ute Symanski und die Volksinitiative kurz vorgestellt
07:11 Warum der Weg einer Volksinitiative?
08:00 Das Aktionsbündnis: Kooperationen sind wichtig
09:00 Wie die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad startete
11:00 Unterschriften sammeln – Was funktioniert gut?
15:23 Wie sich die Initiative finanziert hat
16:25 Unterstützung von Politik und Verwaltung gewünscht
21:20 Wie geht es bei Aufbruch Fahrrad weiter?
23:53 Warum politische Partizipation so wichtig ist

Shownotes

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Kostenschätzung für Bürgerbegehren: Ein unnötiges Ärgernis

Kosten

Was kostet ein Bürgerbegehren im Erfolgsfall? Diese Frage beantworteten die Kommunalverwaltungen in Nordrhein-Westfalen bisher höchst zweifelhaft. Gestern beanstandete das Verwaltungsgericht Köln die Kostenschätzung der Stadtverwaltung Bonn zum Bürgerbegehren gegen das Hallenbad “Wasserland”. Dies ist kein Einzelfall. 2015 verrechnete sich die Stadt gleich zweimal bei dem Bürgerbegehren gegen das Einkaufszentrum im Bonner Viktoriakarree.

Eine Kostenschätzung ist für jedes Bürgerbegehren in Nordrhein-Westfalen notwendig. Sie wird von der Verwaltung der Stadt oder Gemeinde erstellt und muss auf der Unterschriftenliste des Bürgerbegehrens angegeben werden. Viele Initiativen warten sehr lange auf die Berechnungen. Umso ärgerlicher, wenn sie sich dann als unschlüssig oder falsch erweisen. Es kann daher hinterfragt werden, wie viel Fehlerpotenzial in dem Verfahren steckt und ob Sachverhalte manipuliert werden. “Kostenschätzung für Bürgerbegehren: Ein unnötiges Ärgernis” weiterlesen