Ideen der Bürger*innen umsetzen

Zusammenfassung

In Deutschland kommen immer häufiger Bürger*innenbudgets zum Einsatz. Dabei können Einwohner*innen konkrete Vorschläge für Projekte in ihrer Kommune einreichen und gemeinsam am Ende des Prozesses darüber abstimmen. Die Ideen mit der meisten Zustimmung werden schließlich umgesetzt.

Clara Utsch ist Teamleiterin für Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement bei der Stadt Wuppertal und hat die Umsetzung von mehreren Bürger*innenbudgets begleitet. Wir sprechen über ihre Erfahrungen, ungewöhnliche Ideen und das manchmal schwierige Verhältnis von Verwaltung und Bürger*innen.

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Jugendliche in der Kommunalpolitik sichtbar machen

Zusammenfassung

Bundesweit engagieren sich laut Bundesfamilienministerium über 30.000 junge Menschen in mehr als 500 Kinder- und Jugendparlamenten oder ähnlichen Beteiligungsformaten wie Jugendforen. Sie vertreten gegenüber ihrer jeweiligen Gemeinde die Positionen der Kinder und Jugendlichen zu kommunalpolitischen Themen. So auch Vincent Sipeer, der zusätzlich noch im Jugendbeirat des Projekts „Starke Kinder- und Jugendparlamente“ aktiv ist. Wir sprechen über die Interessen der jungen Generation, die Fähigkeit Kompromisse einzugehen und das Wahlalter 16.

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5 Podcasts, die Zukunftsfragen diskutieren

Frau mit Kopfhörern
Foto: pexels.com

Wer hat noch Platz auf der Podcast-Playlist? Hier sind fünf hörenswerte Formate, die sich mit politischen Ideen und Zukunftsfragen beschäftigen.

1. Der tagesschau Zukunfts-Podcast – mal angenommen
Alle zwei Wochen geht es um ein Gedankenexperiment, das bestehende Regelungen hinterfragt und neue politische Ideen beleuchtet. Mal angenommen, es gibt bundesweite Volksentscheide. Oder mal angenommen, der öffentliche Nahverkehr ist kostenlos. Der tagesschau Zukunfts-Podcast regt an, nicht alles hinzunehmen, nur weil man es nicht anders kennt.

2. Der Kommunen-Podcast
Der Kommunen-Podcast gibt einen Einblick in die verschiedenen Bereiche kommunalen Handelns, diskutiert den Status Quo und zeigt, was zukünftig notwendig ist. In der ersten Staffel geht es um Kinder- und Jugendbeteiligung. Zu Wort kommen kommunale Akteur*innen aus Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft.

3. Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ)
Im Podcast „Aus Politik und Zeitgeschichte“ wird in jeder Folge ein Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Zum Beispiel: Wie steht es um die Demokratie im Jahr 2021? Einmal im Monat geben Historiker*innen, Wirtschaftsexpert*innen und Stadtplaner*innen einen Einblick in wissenschaftlich fundierte und kontroverse Hintergründe.

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Junge Menschen an der Endlagersuche beteiligen

Zusammenfassung

Nächstes Jahr sollen die letzten Atomkraftwerke in Deutschland vom Netz gehen. Übrig bleibt hoch radioaktiver Müll, für den ein sicheres Endlager gesucht wird. Dazu ist eine umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit in Form von Regionalkonferenzen und Bürger*innendialoge vorgesehen. Nach dem bisherigen Stand kommt noch mehr als die Hälfte Deutschlands potenziell für die Errichtung eines Endlagers in Frage, daher fühlt sich keine Region bisher wirklich betroffen. Das Interesse von Medien und Bürger*innen am bisherigen Beteiligungsprozess ist gering.
Arnjo Sittig ist Vertreter der jungen Generation im Nationalen Begleitgremium, das zwischen den Interessengruppen vermittelt und den Prozess unabhängig begleitet. Wir sprechen in dieser Podcast-Episode über Arnjos Engagement und wie man vor allem junge Menschen motivieren kann, sich an der Standortsuche zu beteiligen.

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Teaser: Bürger*innenbeteiligung

Immer mehr Menschen möchten ihr Lebensumfeld aktiv gestalten, weil sie oft unzufrieden sind, mit dem was Entscheidungsträger*innen aus Politik und Verwaltung vorgeben. Die Bürger*innen wollen bei Planungen und Entwicklungen im Stadtteil, in der Gemeinde oder Region miteinbezogen werden. Und hier setzt Bürger*innenbeteiligung an. Verschiedene dialogorientierte, beratende Verfahren ermöglichen, dass Politiker*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen frühzeitig über einen politischen Prozess mit den betroffenen oder interessierten Bürger*innen ins Gespräch kommen, Argumente austauschen und im besten Fall zu einem Konsens gelangen.

Beteiligungsverfahren unterstützen und ergänzen die repräsentative Demokratie. Entscheidungsträger*innen aus Politik und Verwaltung erhalten Einblicke in die Bedürfnisse und Meinungen der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Widerstände bei bestimmten Vorhaben lassen sich frühzeitig erkennen und können so berücksichtigt werden. Außerdem schaffen Beteiligungsverfahren mehr Transparenz und erhöhen die Akzeptanz politischer Prozesse und Entscheidungen. „Teaser: Bürger*innenbeteiligung“ weiterlesen