Aus Mitgefühl und Solidarität handeln

Zusammenfassung

Auf dem Mittelmeer sterben seit Jahren Menschen, während sich Europa weiterhin abschottet. Nun kommt die COVID-19-Pandemie erschwerend hinzu. Abstand halten und regelmäßiges Händewaschen sind in den überfüllten griechischen Flüchtlingslagern undenkbar. Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung, die sich für ein offenes Europa einsetzt und die sofortige Evakuierung der Menschen aus den Lagern fordert.

Svenja Bloom hat letztes Jahr mit ihrer Lokalgruppe ein Bürgerbegehren gestartet, nachdem der Rat der Stadt Münster eine Erklärung zum Sicheren Hafen zwei Mal abgelehnt hatte. Wir sprechen über die aktuellen Forderungen der Bewegung und wie die Gruppe trotz der eingeschränkten Versammlungsfreiheit gegenwärtig ihren Protest auf die Straße bringt.

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Für eine gleichgestellte Zukunft kämpfen

Zusammenfassung

Männer und Frauen sind in Österreich gleichberechtigt – so steht es in der Verfassung. Doch die Lebenswirklichkeit sieht anders aus: Frauen* verdienen weniger bei der Erwerbsarbeit und leisten zuhause den weitaus größeren Teil unbezahlter Arbeit. Sie sind auf allen Ebenen der Politik und der Gesellschaft unterrepräsentiert. Außerdem gibt es eine hohe Anzahl von Frauen*, die von (sexueller) Gewalt betroffen sind.

Die Fakten sind bekannt, doch die Politik schaut tatenlos zu. Eine parteiunabhängige Initiative hat daher im vergangenen Jahr das Frauen*Volksbegehren 2.0 auf den Weg gebracht. Über 5.000 Menschen waren in Österreich für das Frauen*Volksbegehren aktiv. Eine halbe Million Menschen haben die Forderungen unterschrieben. Christian Berger erzählt in dieser Podcast-Episode wie die Kampagne eine ganze Generation junger Frauen* und auch Männer politisiert und mobilisiert hat.

Inhalte

00:01 Intro – Worum geht’s in der aktuellen Folge?
00:57 Christian Berger und die Forderungen des Frauen*Volksbegehrens
03:11 Männer leiden auch unter dem Patriarchat
04:50 Crowdfunding-Kampagne und prominente Unterstützung
08:24 Verhältnis analog/digital bei der Kampagnenarbeit
11:03 Das Verfahren des Volksbegehrens in Österreich
16:01 Christian Berger hat wertvolle Erfahrungen gesammelt
16:44 Warum politische Partizipation so wichtig ist

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Demokratie und Digitalisierung – Eindrücke vom BarCamp „Solidarität 4.0“

Barcamp-Session

Was hält eine Gesellschaft zusammen, in der Veränderungsdynamiken und Individualisierung zunehmen? Wie gestalten sich Lebens- und Arbeitsverhältnisse im digitalen Zeitalter? Wie steht es um die Kompromissfähigkeit als ein Grundprinzip demokratischer Entscheidungsfindung in den sozialen Medien? Auf dem BarCamp „Solidarität 4.0“ der Willi-Eichler-Akademie am 20. Januar 2018 in Köln haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diese und andere Fragen gestellt.

Gefährdet Digitalisierung die Demokratie?
Die Digitalisierung ist eine Entwicklung, die sich nicht aufhalten lässt. Darüber herrscht schnell Einigkeit. Ob die Digitalisierung mehr Chancen als Risiken birgt, ist bereits strittig. Insbesondere die Diskussionskultur in den sozialen Medien wird durch Hassrede als unzumutbar angesehen. „Demokratie und Digitalisierung – Eindrücke vom BarCamp „Solidarität 4.0““ weiterlesen